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Wintereinbruch in höheren Lagen

In der Nacht auf Dienstag wird mit einer Kaltfront kalte Polarluft in die Schweiz geführt. Mit dem ehemaligen Tropensturm Gonzalo wird es richtig stürmisch.

Die folgende Grafik zeigt den Wetterverlauf in den kommenden Tagen. Von den spätsommerlichen Temperaturen vom Wochenende müssen wir uns für die nächsten Monate verabschieden. Am Mittwoch wird es ungemütlich kühl und nass. Aber das ist kein spezieller Kälteeinbruch, denn die Temperaturen der nächsten Tage sind nichts aussergewöhnliches. Der Oktober war bis anhin viel zu warm, für Luzern wird der Oktober 2014 etwa 3 Grad zu warm ausfallen.

Nun ja, Schnee fällt bis 1000m, und auch bis 800m ist Schneeregen möglich. Oberhalb von 2000 Metern wird einiges an Neuschnee erwartet. 50 bis 100 Zentimeter kann es in den Bergen schneien.


Der weiter Verlauf sieht noch kühl aus, die Temperaturen erholen sich nur langsam. Am Wochenende zeigt sich dann die Sonne wieder etwas, aber es bleibt wechselhaft.

 

Die Wetterkarten zeigen die Wetterstituation:

1. Karte:Äquivalent potentielle Temperatur. Blau: kalt, trocken ; Rot: warm, feucht.

Es ist deutlich zu erkennen, wie kalte Luftmassen von Nordwesten in die Schweiz vorstossen.

2. Bild: Die Windströmung auf 300 hPa, oder etwa 9 Kilometer Höhe: Die Windgeschwindigkeit ist in Farbe aufgetragen und in Meter pro Sekunde. Umrechnung zu km/h: Multiplikation mit 3.6. Die violette Farbe entspricht Windgeschwindigkeiten von über 200 km/h auf 9 km Höhe. Das Tief über den Niederlanden ist der ehemalige Tropensturm Gonzalo. Der Wind kommt aus Nordwestlicher Richtung und kann mit der Kaltfront auch im Flachland kräftig auffrischen!

Quelle: Uni Innsbruck, ertel2.uibk.ac.at